Vereins Chronik

Der KSV Wollmatingen wurde 1898 von jungen Wollmatingern gegründet, die im Kraftsport eine Abwechslung bzw. einen Ausgleich zu ihrer Arbeit suchten und fanden. Der Kraftsportverein bestand zu dieser Zeit aus einem so genannten Ring- und Stemmklub d. h. der Klub beinhaltete sowohl Ringen, als auch Gewichtheben, Tauziehen und Kunstturnen. Den KSV zeichnete jedoch nicht nur das Training und die Wettkämpfe aus, sondern auch sein öffentliches Engagement bei Umzügen und Festen.

Es folgten Erfolge der Wollmatinger Ringer, Gewichtheber, Tauzieher und Kunstturner in den 30er Jahren, als der KSV sich noch vornehmlich mit Vereinen aus der Region maß. Zwischen 1939 und 1949 stellte der Verein schließlich auf Grund des 2. Weltkrieges sein Engagement kurzzeitig ein und wurde erst 1950 wieder ins Leben gerufen. Der Schwerpunkt nach der Neugründung des Vereins lag nun ausschließlich auf Ringen und Gewichtheben.

In den 60er Jahren folgte daraufhin die Blütezeit der Wollmatinger Ringer. Der Aufstieg von der Landesliga in die Oberliga 1968, sowie der deutsche Meistertitel für Eduard Giray 1967, sind dafür nur zwei von vielen Beispielen. Besagter Eduard Giray, der bis heute erfolgreichster Wollmatinger Ringer ist, wurde schließlich sogar von 1972-1980 durchgehend deutscher Meister und holte bei der Europameisterschaft 1979 Silber.

Auf Grund der starken Konkurrenz in der Oberliga fusionierte der KSV Ende der 60er Jahre erstmals mit dem KSV Rheinstrom Konstanz. Dieser Zusammenschluss war jedoch nicht von langer Dauer und wurde 1974 von den beiden Vorstandschaften wieder aufgelöst. Die Ringer des KSV Wollmatingen starteten deshalb ab 1974 wieder in der Bezirksklasse.

Es folgte eine lange weniger erfolgreiche Durststrecke für den KSV, die erst 1989/90 endete, als dem KSV der doppelte Aufstieg von der Bezirksklasse über die Landesliga in die Verbandsliga gelang. Mit Remo Martin, Raimund Schulnies, Christof Mönch und Rainer Weber stellte der Verein dabei sehr gute Nachwuchsringer, die bis heute im deutschen Ringkampfsport bekannt sind. Von 1992-1995 fusionierte der KSV ein zweites Mal mit den Ringern vom Rheinstrom. Leider brachte auch diese Fusion wieder Probleme mit sich und als die Gemeinschaft 1996 zu Ende war folgte der erneute Abstieg des KSV Wollmatingen in die Bezirksliga. Dort kämpfte der KSV sehr erfolgreich bis in dieses Jahr 2006 als der hoch verdiente Wiederaufstieg in die Verbandsliga gelang. In der Zwischenzeit machte der KSV Wollmatingen 2004 aber auch national auf sich aufmerksam, als er die DM der A-Junioren austrug. Mit erfolgreicher Bewältigung dieser Aufgabe gelang es dem KSV nun sogar die DM der Männer im griechisch-römischen Stil 2007 an den See zu holen.

Dieser positive Trend des KSV zeigt die super Harmonie, die in diesem Verein steckt und der KSV freut sich auf viele weitere erfolgreich Jahre.